Der Einzug

Der Prozess des Einzugs ist komplex und kann sich, teilweise langfristig, auf das Leben und Arbeiten in der stationären Einrichtung auswirken.


Das Aufgeben der eigenen Wohnung und der Umzug in eine stationäre Altenpflegeinrichtung ist für viele Menschen ein deutlicher Einschnitt im Leben.


Diesen neuen Lebensabschnitt zu gestalten, beinhaltet Risiken, aber auch viele Chancen. Damit der Umzug ins Vinzenz-Haus für alle Beteiligten möglichst reibungslos vor sich geht, ist es notwendig, dass wir den Einzug professionell begleiten. Dies gilt umso mehr, da der positiv erlebte Einzug Voraussetzung für ein erfolgreiches Einleben und Wohlfühlen bei uns ist.


Wichtig ist für uns, dass die Bewohnerin oder der Bewohner den Einzug für sich individuell gestaltet erlebt. Der Umzug in ein anderes Umfeld kann individuell vielfältig betrachtet und bewertet werden. Das Entdecken neuer Rollen, die Entstehung von neuen Sozialkontakten, Interaktionsmöglichkeiten und die veränderte räumliche Situation kann die Flexibilität der Bewohnerin bzw. des Bewohners fördern. Die Angehörigen und Freunde spielen im Rahmen des Einzugs eine wichtige Rolle. Viele unterstützen den Einzug durch Rat und Tat und sind der Bewohnerin bzw. dem Bewohner und den Mitarbeitern eine große und wichtige Hilfe.


Im Rahmen von leitbild- und biographieorientierter Arbeit werden im Vinzenz-Haus Maßnahmen zur optimalen Gestaltung der Einzugsphase umgesetzt:

  1. Durchführung von strukturierten Erst- bzw. Beratungsgesprächen 
  2. Ausführliche Informationssammlung im Bereich bzw. im Krankenhaus/zu Hause 
  3. Betreuung, Beratung und Anleitung von Angehörigen
  4. Koordination beim Einzug
  5. Unterstützung und Begleitung in der Eingewöhnungsphase
  6. Erstellung einer biographieorientierten Anamnese/Pflegeanamnese

Die aktive Einbeziehung der Bewohnerin bzw. des Bewohners und seines Umfeldes, die Berücksichtigung seiner individuellen Wünsche und Bedürfnisse (dazu gehören auch eigene Möbel und nach Absprache auch Haustiere) kann wichtige Voraussetzung für ein positives Gelingen des Einzugs sein.


Einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Einleben liefern die Bewohnerin bzw. der Bewohner selbst, die Angehörigen, Freunde, Bekannte sowie die Pflegeüberleitung, Pflegemitarbeiterinnen und -mitarbeiter, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hauswirtschaft und der Haustechnik, Therapeuten und der Arzt. Eine gute Arbeitsorganisation und eine klare Absprache der Aufgaben und Verantwortungen in den einzelnen Arbeitsbereichen fördern den Prozess des Einlebens im Sinne der Bewohnerin bzw. des Bewohners.


Zu Fragen bezüglich des Einzugs können sie sich gerne an unseren Aufnahmebereich, Marianne Loyda (Tel.: 0 21 31 / 79 57 20), wenden.